Kein Sicherheitsrisiko

16 Dez

Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Ihnen noch hochoffiziell mitteilen, dass ich (amtlich bestätigt) kein Sicherheitsrisiko bin. Der Brief mit dem fetten Titel „Positive Risikoverfügung“ hat mich heute erreicht; Briefkopf: Schweizerische Eidgenossenschaft. Wie ich dazu komme? Die lieben Leute vom VBS schreiben dazu folgendes:

Gestützt auf das Bundesgesetz vom 21. März 1997 über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) und die Verordnung vom 19. Dezember 2001 über die Personensicherheitsüberprüfung (PSPV) müssen Angestellte des Bundes und der Kantone, Angehörige der Armee sowie Dritte entsprechend ihrer sensitiven Funktion sicherheitsgeprüft werden.

Auf Antrag der ersuchenden Stelle wurde bei Ihnen eine Grundsicherheitsprüfung gemäss Art.10 PSPV durchgeführt.

Nach erfolgter Risikobeurteilung durch die Fachstelle für Personensicherheitsüberprüfungen werden Sie im Sinne von BWIS und PSPV als kein Sicherheitsrisiko erachtet. […]

War mir nicht bewusst, dass ich als Radar-UOF (Wachtmeister) der Schweizer Armee eine „sensitive Funktion“ ausübe. Ich gebe dem VBS die Erlaubnis zu dieser Überprüfung ja per Unterschrift, die 6 Monate gültig ist. Obwohl dieser Fakel kürzlich bei mir einige Wochen liegengeblieben ist, haben die VBSler anscheinend sofort mit der Überprüfung begonnen, als meine Unterschrift eingetroffen ist. Der bürokratische Aufwand für diese Überprüfungen dürfte imens sein. Aber in der heutigen Zeit ist das vielleicht auch nötig.

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