Leserbrief: Für das Budget braucht es eben mehr als fünf Minuten

1 Apr

Reaktion auf den Leserbrief FW 26. März, s. 17 (siehe unten)
Wir wollen mit dem Referendum zum Budget keinen absurden Leistungsabbau lancieren, den der Leserbriefschreiber in seinem „kleinen Anflug von Spar-Euphorie“ als einziges Resultat vorzuweisen hatte. Unsere Sparanträge, die wir auch im Gemeinderat eingereicht haben, betrafen weder Freibad noch Stadtbus. Sondern Bereiche, in welchen mit dem Budget 2015 neue Ausgaben hinzukommen sollen oder Bereiche, in welchen bereits in der Vergangenheit massive Steigerungen der Ausgaben erfolgten. Ganz konkrete Beispiele sind neu geschaffene Stellen im Departement Alter und Gesundheit, der unnötige Innovationspark, die stetig steigenden Sozialausgaben oder allgemein der Bereich Standortförderung und Stadtentwicklung. Im Gegensatz zum Leserbriefschreiber haben wir uns nicht nur fünf Minuten, sondern stundenlang mit dem Budget beschäftigt. Resultat waren konkrete Sparmassnahmen, die eben keinen oder einen locker verkraftbaren Abbau von Leistungen beinhalten. Eine bessere Lösung hat auch der Leserbriefschreiber nicht präsentiert. Oder will er gar eine Steuererhöhung? Scheinbar gibt es Personen, die uns lieber als Sparwütige darstellen wollen, anstatt sich seriös mit dem Budget auseinanderzusetzen und selbst Lösungsvorschläge zu machen. Das wichtige Eigenkapital darf nicht unnötig verbrannt werden. Mit einem Nein zum Budget am 26. April machen wir den Weg frei für eine Frauenfelder Finanzpolitik ohne Defizite.

Reaktion auf:

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