Swissness

25 Mrz

Es geht hier um grosse Summen, und Sie können vom Staat nicht erwarten, dass er das irgendwie subventioniert. Das sind Realitäten.

Bundesrat Kaspar Villiger vor dem Nationalrat, 4.10.2001

Wir dürfen das Geschäft nicht weiter den Banken und der Privatwirtschaft überlassen. Sie haben das Meisterstück mit dem Ruin der Swissair bereits vorgeführt.

Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) vor dem Nationalrat, 4.10.2001

Wer, wenn nicht der Staat, soll denn handeln, wenn die Wirtschaft offensichtlich unfähig dazu ist?

Barbara Marty Kälin (SP) vor dem Nationalrat, 16.11.2001

Wir konnten der Bundesbeteiligung nur zustimmen, weil nur in Partnerschaft zwischen Wirtschaft, Bund und Kantonen eine tragfähige Lösung gefunden wurde.

Erich Müller (FDP) vor dem Nationalrat, 16.11.2001

Ich habe die Unterschriften von siebzehn Wirtschaftswissenschaftlern und Volkswirtschaftlern vor mir. (…) Genau diese Herren und Damen sind es, die uns ausdrücklich vor diesem Abenteuer warnen.

Hermann Weyeneth (SVP) vor dem Nationalrat, 16.11.2001

Wir werden keine Aktiven haben, aus denen irgendwelche Erträge resultieren. Stattdessen haben wir blanke, über 2 Milliarden Franken hohe neue Schulden, die wir jedes Jahr verzinsen müssen. Auch bei den tiefen Zinsen sind das jedes Jahr 65 bis 80 Millionen Franken, die wir – ich will jetzt nicht sagen bis in alle Ewigkeit – schwer zu bezahlen haben werden.

Hans Kaufmann (SVP) vor dem Nationalrat, 16.11.2001

Es kann doch nicht unser Ziel sein, aus Beschäftigungsgründen eine eigene Fluggesellschaft aufzubauen. Eine eigene Fluggesellschaft macht nur Sinn, wenn sie im Markt gefragt ist und sich im Markt auch zu behaupten vermag.

Christoffel Bändli (SVP) vor dem Ständerat, 17.11.2001

(Quelle: http://www.svp.ch/index.html?page_id=1486&l=2)

Mark Twain sagte schon: „Wir haben viele Sündenböcke, aber der populärste ist die Vorsehung.“ In diesem Fall ging es aber weniger um Vorsehung als um die (ideologische) Frage, welche Rolle ein Staat und welche der freie Markt einnimmt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.