Expo 2027: Abbruch der Übung ist angezeigt

13 Mai

Die Idee einer Ostschweizer Expo sollte besser früher als später beerdigt werden. Es ist meines Erachtens nicht Aufgabe des Staates, Anlässe „ohne konkrete Ideen“ in dieser Grössenordnung zu organisieren und bei der Bevölkerung populär zu machen. Wie in den Kantonen Appenzell Innerhoden und Schaffhausen sollte gerade auch im Thurgau die Einsicht vorhanden sein, dass solche Events sehr gut eigenverantwortlich organisiert werden können und keine Anschubhilfe von Staat benötigen. Das wird beinahe wöchentlich in allen Teilen des Kantons bewiesen, wo Geselligkeit und Kultur auf privater Initiative gelebt wird. Geht es dem Thurgau finanziell immer noch zu gut, dass Ressourcen für solch unnötige Projekte vorhanden sind? Weitere Steuersenkungen sind dringend nötig, um dem Staat die Mittel für solche Geldverschwendungen zu entziehen. Ich fordere einen sorgsameren Umgang mit Steuergeldern, eine genaue Überprüfung der staatlichen Aufgaben und damit den schnellstmöglichen Abbruch der Übung Expo2027.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.