Leserbrief: Vom Steuerzahler subventionierte Hüpfspiele

5 Jul

Reaktion auf Bericht in der Thurgauerzeitung vom 3. Juli und Medienmitteilung vom Kanton Thurgau

Das vom Kanton unterstützte Aktionsprogramm „Thurgau bewegt“ hat 8500 Familien mit Strassenkreiden beliefert, um die Bewegung zu fördern. Auch wenn wir uns über gesellschaftliche Realitäten Gedanken machen müssen: Der Staat hat nach meinem Verständnis nicht die Aufgabe, Kinder zu Spielen zu animieren. Er zeigt nur ein tiefes Misstrauen gegenüber Eltern und Kindern, dass diese ihre Verantwortung nicht wahrnehmen könnten. Mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung wäre nötig. Kinder spielen auch draussen, ohne dass der Staat das subventionieren oder speziell unterstützen muss. Zudem kann die finanzielle Lage des Kantons nicht so schlecht sein, wenn für solche Aktionen noch Mittel vorhanden sind. Sparpotenzial ist also durchaus vorhanden.

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