Nein zur 9-Millionen-Spekulation mit Gebührengeldern

22 Nov

Die 9-Millionen Beteiligung von Frauenfeld an der Swisspower Renewables AG ist ein klassisches Investment. Mit (Gewinn-)Chancen und (Verlust-)Risiken. Ob dabei mit Steuergeldern oder, wie in diesem Fall, mit zu viel eingezogenen Gebührengeldern auf hohe Gewinne spekuliert wird, ist für mich nebensächlich. Dafür sind Gebühren- und Steuergelder nicht da.

Ich erachte es als falsch, wenn sich die Werkbetriebe vor allem an ausländischen Projekten beteiligen. Die WBF sollte sich auf den Einkauf von Strom und die Versorgungssicherheit konzentrieren. Und dabei frei Energie einkaufen können: Von der Swisspower Renewables AG, der Axpo und auch weiteren Anbietern. Dies wird auch künftig zu genau gleichen Preisen der Fall sein, mit oder ohne Beteiligung an der Swisspower Renewables AG. Dieses geplante Investment ist unnötig und eine reine Finanzanlage, die weder saubereren noch günstigeren noch besser verfügbareren Strom bringt. Ich lehne daher die Vorlage am 25. November ab.

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