Leserbrief: Abgehobene Frauenfelder Politik

20 Nov

Die Leserbriefe für den Gegenvorschlag kommen beinahe ausschliesslich von Politikern oder ehemaligen Politikern. Breite Kreise der Frauenfelder Politik scheinen in dieser Frage also den Bezug zur Realität verloren zu haben. Was wird in der Privatwirtschaft von Lohnempfängern erwartet, die 200’000 Franken verdienen? Überlegen Sie sich einmal, was das für Leute sind. Es wird so getan als ob über 240’000 Franken Lohn, was der Gegenvorschlag fordert, eine Selbstverständlichkeit sei. Fakt ist: Bereits bei Löhnen weit unter 200’000 Franken wird in der Privatwirtschaft enorm viel Leistung abverlangt. Überstunden, Arbeit an Wochenenden und Abenden, Druck und Belastung sind nicht nur für unsere Stadträte ein Thema. Die Initiative „200 000 Franken sind genug“ will weiterhin sehr hohe Löhne bezahlen, jedoch nicht überrissen hohe. Ich stimme daher Ja zur Initiative „200 000 Franken sind genug“. Und Nein zum misslungenen Gegenvorschlag, der für vier von fünf amtierenden Stadträten kaum Lohneinbussen zur Folge hätte.

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